Praktikumsaustausch 2022

Am 29.11.2022 fand der alljährliche Praktikumsaustausch an unserer Schule statt. Wir haben die Ereignisse des heutigen Tages auf unserer neuen Seite „Praktikumsaustausch“ zusammengefasst.
On 29 November 2022 we had our annual internship get-together at school. A brief report can be found on the new page „Praktikumsaustausch„.

Sie finden die Seite in unserem Menü oder hier direkt.
You can find the page in our menu or via this link 👇

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen! 😊
Enjoy! 😊

Das Ende und ein Rückblick

Die letzten Wochen meines Praktikums waren stressig. Nicht nur weil es August war und deswegen in vielen Ländern Sommerferien waren, sondern auch weil Mitte August in Italien Ferragosto (https://de.wikipedia.org/wiki/Ferragosto) ist. Dieser ist in Italien ein wichtiger Feiertag, weswegen viele Leute auswärts essen gehen. Es kamen an diesem Tag über 200 Gäste in unseren Betrieb! Wir mussten sogar die Bar umbauen, damit wir mit den ganzen Reservierungen umgehen konnten. Leider wurden auch mehrere Gäste abgelehnt, die sich ohne Tischreservierung entschieden haben, bei uns zu essen. Zum Glück mussten wir nur Mittags arbeiten und hatten den Abend frei.

Außerdem gab es passend zur Saison ein Dessert mit gegrillten Pfirsich und Eiscreme, was sehr lecker war.

Das Praktikum ist vorbei, worüber ich gleichzeitig glücklich, aber auch traurig bin. Ich bin froh, dort gearbeitet zu haben, denn ich habe in der Praxis verschiedene Fähigkeiten verbesseren können: das Tragen mehrerer Teller, meine Sprachkenntnisse, meine kulinarischen Fähigkeiten, etc. Gleichzeitig bin ich auch traurig darüber, dass es zu Ende ist, aber ich habe in der Zeit viele neue Freundschaften geschlossen und bin immer noch mit manchen im Kontakt.

Wenn ich könnte, würde ich das Praktikum noch einmal absolvieren.

Abschlussresümee

Es fiel mir sehr schwer die Schubert Communication Group zu verlassen, denn ich habe dort eine Art der Arbeit kennen gelernt, die ich mir für mein späteres Leben vorstellen kann. Irgendwie habe ich einen Platz in dieser Branche gefunden, den ich so noch gar nicht kannte. Bevor ich dorthin kam, hatte ich oft damit gekämpft, was ich nach der Ausbildung einmal machen möchte, da diese sehr vielseitig ist. Jetzt habe ich festgestellt, dass Eventmanagement genau mein Ding ist. Ich kann diese Firma nur wärmstens empfehlen, wenn man in einem tollen Arbeitsklima etwas in dieser Branche lernen möchte.

Ich habe mir in diesen 12 Wochen sehr viele Eigenschaften angeeignet, die ich für das spätere Leben brauche. Nicht nur arbeitstechnisch, sondern auch die menschliche Seite. Ich habe dort Freunde gefunden, mit denen ich nach Ende des Praktikums noch immer den Kontakt pflege. Ich wurde selten so toll und schnell in einem ganzen Umfeld aufgenommen, in das ich jeder Zeit wieder zurück kehren kann.

Als mir einmal ein recht großer Fehler passiert ist, wurde mir sofort wieder unter die Arme gegriffen und Mut zu gesprochen weiter zu machen. Und das hat mir sehr geholfen zu lernen, dass Fehler passieren, doch man darf nicht aufgeben. Es hat mich an die Schule erinnert, dass man eine Niederlage nicht als Ende sehen soll, sondern als Motivation, es das nächste Mal einfach besser zu machen!

Das Praktikum war eine sehr tolle Erfahrung, die ich jeder Zeit wieder genau so machen möchte.

Hiermit eine großes Dankeschön an die Schubert Communication Group: Teresa, Isi, Nicole, Nadine und Margherita. Nur durch euch wurde die Zeit so schön. 😊

Vielen Dank ❤

Mein Arbeitsalltag

Mein Arbeitsalltag in meinen Praktikumswochen bestand darin, dass ich mit verschiedenen kleinen Aufgaben meinen Kollegen unter die Arme gegriffen habe: beim Bearbeiten und Erstellen von Excel-Tabellen, PowerPoint-Präsentationen, Word-Dokumenten sowie Datenbankeinträgen. Typische Praktikantenaufgaben waren bei mir allerdings nicht dabei!

Im Büro herrschte eine tolle Stimmung und wir hatten ein sehr gutes Arbeitsklima. Nicole, Teresa, Nadine, Isi und Margherita haben mich sehr nett aufgenommen. Ich konnte jederzeit zu ihnen kommen, wenn ich Probleme oder Fragen hatte. Der Umgang mit dem Computer ist ein Bereich, in dem ich mich durch das Praktikum extrem weiter gebildet habe: ich verbesserte meine Kenntnisse beim Schreiben von E-Mails oder beim richtigen Führen von Telefonaten. Vorher war ich bei Anrufen immer sehr nervös, jedoch hat es sich über die Zeit sehr gelegt.

Ein großer Teil meiner Arbeit hing mit den Salzburger Festspielen zusammen. Sie finden jedes Jahr in Salzburg im Festspielhaus statt. Meine Agentur war für den Shuttle-Service der Gäste verantwortlich. Ich war dafür da, die Fahrer bei der Pollern zu unterstützen. Eine weitere Tätigkeit war das Fitting mit den Fahrern. Ich habe Termine per WhatsApp mit ihnen vereinbart und und die richtige Größe der Anzüge und Schuhe heraus gesucht. Die Anzüge können sie nach den Festspielen kaufen und die Schuhe dürfen sie sowieso behalten.

Aufstellung vor dem Großen Festspielhaus Salzburg

Ein sehr spektakulärer Moment war die AUDI NIGHT. Sie wird jedes Jahr von der Schubert Communication Group organisiert. Dieses Jahr erstmals in der Felsenreitschule, einem wunderschönen Teil des Festspielhauses in Salzburg. Jedes Jahr werden dort zahlreiche Prominente ausgewählt und eingeladen. Dafür habe ich Blumen organisiert oder bei der Farbe der Servietten geholfen.

Austellungsauto bei der AUDI-Night

Die Küche …

Ein Teil meines Praktikums war die Arbeit in der Küche: dort arbeiten wir zu fünft, was manchmal eng werden kann, aber alle verstehen sich sehr gut miteinander.

In den zwei Wochen, in denen ich in der Küche war, habe ich viel gelernt! Eines der für mich besten Rezepte ist das „Semifreddo„, ein halbgefrorenes Eis. Das Interessante daran ist, dass es nicht mit Sahne gemacht wird, sondern mit Mascarpone. Außerdem gibt es noch Torroncino, eine typisch italienische Süßigkeit mit Schokolade.

Ein weiteres meiner Lieblingrezepte ist „Patate alla vecchia maniera„. Das sind Kartoffeln, die zuerst im Ofen gekocht und dann frittiert werden. Am Ende werden sie mit groben Salz und Rosmarin garniert.

Aber eines der Lieblingsgerichte unserer Gäste ist der Tris, ein Gericht mit drei verschiedenen Nudeln und Saucen. Der Gast kann bei der Bestellung selbst entscheiden, welche Nudeln und Saucen er/sie wünscht. Meistens wird Tagliatelle mit Ragú, Tortellini mit Butter und Salbei, Strozzapreti mit Zucchini-Pesto gewählt.

Die Arbeitszeiten in der Küche sind besser als gedacht: natürlich fange ich früher an als im Service, aber dafür höre ich auch früher auf. Von 9:30 Uhr bis ca. 14:30 Uhr und von 19:00 Uhr bis 22:40 Uhr.

Mein Praktikum ist in zwei Wochen leider wieder vorbei, aber ich habe bis jetzt schon viel Neues gelernt.

Es wird spannend …

Die Salzburger Festspiele rücken immer näher und der Stress wird mehr. Jedoch ist die Atmosphäre im Büro sehr entspannt.

Was unser Team sehr zusammen hält, sind die gemeinsamen lunch breaks. Jeden Mittag essen wir gemeinsam im Konferrenzraum – zumindest die, die gerade im Büro sind.

Ich fühle mich unfassbar gut in das Team integriert und darf sehr selbständig arbeiten. Jeden Tag bekomme ich verschiedene Aufgaben 👉 somit wird es nie langweilig. Ich bearbeite Excel-Tabellen oder kleide die Fahrer der Festspiele mit Anzügen, Hemden und Schuhen ein.

Die typischen Praktikantenaufgaben wie Kaffee kochen oder andere Klischee-behaftete Praktikantenjobs habe ich überhaupt nicht.

Die ersten Wochen

Dieses Jahr bin ich für mein Erasmus+ Praktikum in Dozza, einem kleinen Dorf in der Nähe von Imola (Bologna) in der Region Emilia-Romagna. Dozza ist ein Dorf mit ca. 6.500 Einwohnern und ist sehr berühmt für das dort liegende Schloss „la Rocca Sforzesca“, das im Jahr 1250 erbaut wurde und heutzutage ein Museum und ein Geschäft enthält, das Weine aus der Region anbietet.

Mein Praktikum mache ich dieses Jahr im Restaurant „la Scuderia“. Dieses liegt direkt gegenüber der Burg. Bevor es ein Restaurant war, war es die Pferdescheune, wo die Bewohner der Burg ihre Pferde hielten. Das Restaurant gehört den Gebrüdern Daniele und Roberto Petri, die dieses seit vielen Jahren führen.

Der 6. Juni war mein erster Arbeitstag. Um 10:30 stand ich in weißem Hemd, schwarzer Hose und schwarzen Schuhen an der Bar, wo ich meine erste Einweisung bekam.

Ein typischer Arbeitstag beginnt in der Früh mit dem Vorbereiten des Restaurants (Böden reinigen, Tische decken, etc.), damit wir um 12:30 öffnen können. Von 12:30 bis 14:30 habe ich Mittagsschicht, wo ich Bestellungen aufnehme, Wein einschenke und den Gästen das Essen bringe. Nach der Mittagsschicht putzen wir das Restaurant und gehen um ca. 15:30 nach Hause.

Um 19:00 beginnt die Abendschicht, die ähnlich abläuft wie der Mittagsdienst. Der Tag endet um 23:45.

So verliefen die ersten 4 Wochen meines Praktikums und ich freue mich sehr auf die noch folgenden Wochen.

Wie alles begann …

Meine erste Praktikumswoche bei der Schubert Communication Group in Salzburg hat gleich richtig spannend begonnen: ich durfte sofort zu den Elektrotagen 2022 nach Wien mitfahren. Diese fanden direkt am Wiener Rathausplatz statt. Dort drehte sich alles um E-Mobilität und alles, was damit verbunden ist. Da ich in diesem Bereich noch keine Erfahrungen sammeln konnte, wurde ich dort in der Kinderbetreuung eingeteilt. Jedoch machte das nichts, da ich viele neue Leute kennen lernen durfte und viel Erfahrung im Umgang mit verschiedensten Nationalitäten sammeln durfte. Die Tage vergingen wie im Flug …

Am Montag, den 13.06.2022, starteten wir mit einem vollgepackten Auto in Richtung Wien. Dienstag haben wir noch in den letzten Zügen den Aufbau fertiggestellt und unser Team vor Ort kennengelernt. Mittwoch bis Sonntag fand dann das Event statt.

👆 So sah es aus als wir Dienstags mit dem Aufbau gestartet sind. Mit vielen Händen ging es schnell voran. Von Hula-Hoop-Reifen bis hin zu einer riesigen Eventbühne musste alles spätestens Dienstag Abend stehen. Das haben wir dann auch geschafft … 👇

Die fertigen Kojen für die verschiedenen Hersteller.

Zwischen 28 und 35 Grad fand das Event dann letztendlich statt. Jedoch war es eine Erfahrung, die ich jeder Zeit wieder machen würde!

Das Ende + Rückblick

Die letzten Wochen waren intensiv. Mitte August ist in Italien ein wichtiger Feiertag: Ferragosto (https://de.wikipedia.org/wiki/Ferragosto), wo sehr viele Gäste ins Hotel kamen. Wir hatten täglich ca. 760 Gäste.

Da es ein wichtiger Feiertag ist, musste dieser auch gefeiert werden! Es kamen über 270 Kunden, für die meine Kollegen und ich servieren mussten. Am Anfang war ich am Buffet und habe verschiedene Fisch- und Meeresfrüchteappetizer zusammen gestellt. Am Ende war ich in der Patisserie und habe einen wunderschönen Kuchen und leckere exotische Früchte ausgeteilt.

Ein paar Tage später war ein weiterer spezieller Abend: Ein Grease/60er Jahre inspiriertes Event!

Diesen Abend waren nicht ganz so viele Gäste da, aber 250 sind immer noch viele. Wie bei Ferragosto war ich zuerst am Buffet und am Ende in der Patisserie. Es gab wieder ein spezielles Buffet mit Shrimp-Cocktails und weiteren leckeren Appetizern. Gegen Ende des Abends war ich wieder in der Patisserie, wo es wieder einen leckeren und sehr schönen Kuchen gab.

Den ganzen Abend lief Rockmusik aus den 60ern. Passend zur Atmosphäre, hatten die Kellnerinnen ein Rockabilly Kleid an und die Kellner hatten eine blaue Jeans und ein schwarzes T-Shirt an.

Der letzte Abend, an dem ich gearbeitet habe, war auch ein spezieller Abend: sera romagnola.

Es gab viele verschiedene typische Aufschnitte der Region (roher Schinken, Mortadella, Salami, Coppa, usw.), Piadina, ein typisches Brot der Region, und verschiede Käsearten (Ricotta, Burrata und Squacquerone). So wie jeden Abend war ich am Anfang des Abends am Buffet und am Ende in der Patisserie. Diesen Abend gab es keinen speziellen Kuchen aber die Kuchen, die da waren, waren trotzdem sehr lecker.

Das Praktikum ist nun zu Ende und ich bin glücklich und traurig zugleich. Ich habe Vieles gelernt (z.B. wie man 3 Teller auf einer Hand trägt, wie man schneller wird, usw.) und mein Können und mein Italienisch verbessert. Ich bin aber auch traurig, dass es zu Ende ist. Ich habe viele neue Freundschaften geschlossen und wir sind noch immer in Kontakt.

Im Großen und Ganzen fand ich das Praktikum sehr lehrreich und bin glücklich, dass ich es erledigt habe. 10/10